
Anlässlich des Gallery-Weekends in Berlin haben sich die Herrschaften von Phillips für ihre Auktion am 26. Oktober in New York die Mühe gemacht die Höhepunkte aus 13 wichtigen und frühen Beuys Multiples nach Berlin einzufliegen und anlässlich dessen zu einem kleinen Empfang einzuladen. Ein sinnvoller Schritt, bedenkt man die bisher deutlich zu geringe Präsenz des Edel-Auktionshauses in Deutschland. Was böte sich dafür mehr an, als die Leckerbissen aus Beuys frühen Multiples dafür zu nutzen. Wollte man etwas negatives sagen, müsste es heißen, dass keine Rückenstütze eines feingliedrigen Menschen (Hasentypus) dabei ist und der Stahlbügel bei dem Filzanzug in der Präsentation leider nur die Note ’sechs setzen‘ verdient. Will man ja aber nicht. Viel schöner ist doch der bemerkenswert frische Zustand des Schlitten. Die wunderbare Wirkung der nur fünf mit Bedacht ausgewählten Arbeiten, die im Sonnenlicht dieser kleinen und feinen Räumlichkeiten am Kuhdamm so hervorragend zusammen spielen und ein Martin Klosterfelde, der als Repräsentant des Hauses die deutschen und internationalen Sammler in der Hauptstadt sicherlich besser abholen kann, als jeder NY-Kunsthistoriker-Export es geschafft hätte. Ein wohl gewählter Schritt, der mit Spannung erwarten lassen darf, wieviele Leitungen Ende Oktober ab Los Nummer 55 aus Good-Old-Europe belegt sein werden.


10 3/4 x 6 1/2 x 3 1/2 in. (27.3 x 16.5 x 8.9 cm) signed in brown ink on the underside of the lid, from the edition of 40, published by Galerie René Block, Berlin. Estimate 15-25 TUSD

all diameter 15 in. (38.1 cm) stamp titled and numbered 9 of 50 on a metal plaque affixed to the reel, co-published by Edition René Block, Berlin and Multiples, New York, with the original labeled box. Estimate 40-60 TUSD

signed and inscribed in pencil inside the box, numbered 20 on a plaque affixed to the box (from the edition of 24, there were also 5 in Roman numerals and 2 unnumbered proofs), published by Edition Hundertmark, Berlin. Estimate 12-18 TUSD

