Leipzig is calling…

… lautet der Titel der aktuellen Ausstellung in der Produzenten Galerie Xpon-Art. In Reminiszenz an den bekannten Song von The Clash spielt er darauf an, dass die Gruppen-Ausstellung den Puls der Stadt einfangen und einen Querschnitt durch das aktuelle Leipziger Kunstgeschehen präsentieren möchte. Gleichzeitig versteht sie sich als Knotenpunkt der trans-urbanen Kommunikation. Denn jede Stadt hat ihre Künstler, ihre Galerien, ihre Kunstszene. Zu überregionalen Vernetzungen und Projekten kommt es jedoch eher selten. Und gerade das interessierte Kunstpublikum hat häufig nicht die Möglichkeit, die Galerien in anderen Städten zu besuchen oder den Kontakt zu den dortigen Künstlern zu finden. „Leipzig is calling“ soll einen Anstoß dazu geben den Austausch zu fördern, den Blick über die eigenen Stadtgrenzen hinaus zu stärken und trans-urbane Kunstgeschichten zu generieren.

Liehr_Markus_Rodins Haengematte_150 x 200 cm

12 Künstler wurden aus den Bewerbungen herausgesucht, die auf den Open Call der Kuratorin Anne Simone Krüger eingingen. Diese zeichnen in unterschiedlichsten künstlerischen Positionen und Medien ein Bild der vielfältigen aktuellen Leipziger Kunstszene. Von Malerei über Druckgraphik, Videokunst, Fotografie und Skulptur vermitteln sie einen äußerst lebendigen Eindruck der Themen und Fragestellungen, mit denen sich die Künstler befassen.

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‚Die Kunst findet nicht im Saale statt‘ Plakatkunst von Klaus Staeck in Berlin

Vorsicht Ironie!
Vorsicht Ironie!

Der ‚Digital-Nativ‘ wird bei dieser Ausstellungsankündigung ähnlich überfordert sein, wie diejenigen, die sich Anfang der 80er Jahre mit der Herausforderung konfrontiert sahen, wie man diese viel zu kleinen silbernen Maxi’s wohl am besten auf dem Plattenspieler platziert bekommt. Plakate auf Litfaßsäulen. Wow! Das klingt fast wie Fluxus statt Love Parade. Und richtig: Es wird zu dieser Ausstellung in verschiedenen Berliner Bezirken u.a. um die Neue Nationalgalerie keine Smart-Phone-App mit einer virtueller 3-D-Tour geben. Das ist auch gut so und wer könnte dieses wunderbare Medium besser in den Hauptstadt-Fokus rücken, als einer der fleißigsten deutschen Plakatkünstler, nämlich Klaus Staeck? „‚Die Kunst findet nicht im Saale statt‘ Plakatkunst von Klaus Staeck in Berlin“ weiterlesen