Uecker weiter interessant zum Einstieg

Uecker bei der Installation Kleiner Wald
Uecker bei der Installation Kleiner Wald

Günther Uecker bei der Installation Großer Wald. Vor Otto Piene und Heinz Mack war er der erste Zero Künstler der schon richtig teuer war! Die explosionsartige Steigerung von Piene und Mack hat ihn aber mehr oder weniger auf diesem Niveau verharren lassen. Lediglich sein Frühwerk hat sich auch in den letzten Monaten weiter nach oben entwickelt. Wichtige großformatige Prägedrucke oder Nagelarbeiten aus den 80er und 90ern gehen zwar bereits in den fünf- bzw. sechsstelligen Bereich, aber sicherlich würde keiner abstreiten, dass hier noch Luft nach oben ist. Das Spätwerk bleibt also weiter interessant zum Einstieg!

Atelierbesuch bei Michael Sailstorfer

Neben den bekannten Labyrinth-Leinwand-Arbeiten zeigt Sailstorfer immer mehr starke skulpturale Arbeiten, wie das Drumkit oder die wertend, relativierende Arbeit Thumb. Was niemals fehlt ist der Humor in seinen Werken. Wichtige Arbeiten sind noch immer zu überschaubaren Preisen zwischen 20′ & 30’€ über die Galerie Johann König zu erwerben.

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Peter Beard Vintage Print

Peter Beard Vintage Print von ’87 auf 33×22 cm für einen Schätzpreis von 14′-18’€ beim Auktioshaus Villa Griesebach am 26.11.2014. Auch hier wird wie stets zählen: sex sells!

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Jorinde Voigt: Schenkung an die Kunsthalle – Große Geste!

Jorinde Voigt vor einer Arbeit Ihres Lichtwark-Zyklus
Jorinde Voigt vor einer Arbeit Ihres Lichtwark-Zyklus
Sie ist nicht nur einer der Shooting-Stars im internationalen Kunstmarkt, sie engagiert sich auch für Vermittlung von Kunst und fördert innovatives Engagement von Museen. Dies stellte die sympathische Frankfurter Wahlberlinerin gerade in der Hamburger Kunsthalle unter Beweis. Im Künstlergespräch anlässlich der Ausstellung Lichtwark Revisited, brachte Sie abermals zum Ausdruck wie wichtig es ihr sei, dass ein Schüler heute mindestens zwei Hand voll zeitgenössischer Künstler benennen könne. Museen könnten hierzu einen Beitrag leisten und die aktuelle Ausstellung von Dr. Petra Roettig und ihrem Team, die in Anlehnung an Kunsthallen-Gründer Alfred Lichtwark sechs Künstler bat sich mit ihren Sichtweisen auf Hamburg zu befassen, tue dies in besonderer Form. Der Beitrag der Künstlerin hierzu sind 10 Collagen, in denen sie pädagogische Vermittlungsansätze des ersten Direktors des Museums aufgreift, die anhand von bekannten Werken der Sammlung einen Zugang für Kinder zur Kunst liefern und die Jorinde Voigt aus ihrer Perspektive interpretiert. Fast im Nebensatz beendet Sie das gut besuchte Gespräch mit dem Hinweis, dass Sie den Werkzyklus der Kunsthalle schenkt. Einzige Auflage: Das Geld, dass für den Ankauf eingesetzt werden würde solle für die Kunstvermittlung eingesetzt werden. Liebe Jorinde Voigt, dass ist nicht nur großzügig sondern auch weitsichtig und zudem eine wunderbare Wertschätzung für das gelungene kuratorische Konzept der Hamburger.